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Kategorie: Magazin ilz.ch – Schwerpunktthemen
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Der Wandel von der Monoreligiosität zur religiösen Vielfalt hat auch Auswirkungen auf die Schule. Es stellen sich plötzlich neue Fragen, wenn zum Beispiel eine Schülerin mit Kopftuch in die Klasse kommt. Lehrpersonen suchen nach Wegen, wie Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichen religiösen Wurzeln einander begegnen können. Oft sind in einer Klasse zehn und mehr religiöse Gemeinschaften vertreten, das ist neu und verlangt von Lehrpersonen entsprechende Kenntnisse und Umgangsweisen, um optimalen Unterricht zu gewährleisten. Plötzlich werden gewohnte Traditionen neu diskutiert. Die Kantone haben auf diese Situation mit der Überarbeitung und Schaffung von Lehrplänen für die Fachbereiche «Religion und Kultur» oder «Ethik und Religionen» reagiert. Zusätzlich helfen Handreichungen beim Umgang mit religiösen Fragen in der Schule.

Der folgende Artikel stammt aus der Publikation «Glaubenssache. Religiöse
Vielfalt im Klassenzimmer» (Verlag Pestalozzianum, Zürich), die in Zusammenarbeit
mit der Pädagogischen Hochschule der FHNW entstanden ist und sich an Lehrpersonen richtet.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Der amtierende Direktor der ilz Josef Winkelmann tritt per Ende November 2007 altersbedingt von seinem Amt zurück. Aufgrund dieses Ruücktritts wurde im Rahmen eines offenen Wahlverfahrens für die Besetzung der Direktorenstelle bei der Interkantonalen Lehrmittelzentrale (ilz) sein Nachfolger gewählt. Die Delegierten der 18 ilz-Mitglieder (17 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein) hatten an ihrer Versammlung Gelegenheit, den vom Wahlausschuss vorgeschlagenen Marcel Gübeli näher kennen zu lernen, bevor sie zur Wahl schritten.

Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, sein Referat anlässlich der Delegiertenversammlung der ilz zu lesen. Marcel Gübeli, ursprünglich Lehrer mit mehreren Jahren Tätigkeiten sowohl in der Wirtschaft als auch in der Bildungsplanung der
Bildungsdirektion des Kantons Zürich, zeigt darin seine Vorstellungen und Ideen rund um die Lehrmittelkoordination und -entwicklung, im Speziellen aber zur ilz, auf.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Instrumente zur Evaluation von Fremdsprachenkompetenzen
5. bis 9. Schuljahr

Was ist lingualevel?
lingualevel ist eine Sammlung praktischer Instrumente für die Beurteilung und Förderung
sprachlicher Kompetenzen im schulischen Fremdsprachenunterricht. Die in lingualevel verwendeten Niveaus sind bezogen auf das heute in ganz Europa und darüber hinaus anerkannte Niveausystem des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens und des Europäischen Sprachenportfolios. Im Rahmen des Projektes wurden die Niveaus A1, A2 und B1 zielgruppenadäquat für jugendliche Lernende konkretisiert und in Zwischenniveaus unterteilt. Damit können die beginnende Fremdsprachenkompetenz
und auch kleinere Lernfortschritte positiv beschrieben und motivierend beurteilt werden.
Insgesamt lassen sich so die kommunikativen Kompetenzen im Grundstufenbereich besser einstufen, und die Einstufungen bleiben trotzdem international vergleichbar.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Fragen und Antworten aus dem Forschungsprojekt «Lese- und Schreibkompetenzen fördern».

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Erstelldatum 27.05.2013
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Roger Federer und der Schreibunterricht
oder
Brauchen wir neue Schulschriften?

Welch eine Freude: Schrift, Schulschriften und Schreibunterricht sind ein Medienthema. In den Zeitungen Bilder von schreibenden Lehrerinnen, Kindern und Schulpolitikern, am Radio Ausführungen über Schrift und Schreiben, das Lokalfernsehen interessiert sich sicher auch für einen Beitrag, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch der nationale Fernsehsender seine Ausstrahlung zum Thema zusammengeschnitten wird. Endlich. Das freut mich, denn ich bin Schreibdidaktiker.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Die Kantone Bern und Luzern beschreiten neue Wege zur Förderung von Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit auf der Sekundarstufe I.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Peter Feller, Direktor des Lehrmittelverlages des Kantons Zürich, wurde als Vertreter der Schweizer Schulbuchverleger in den Rat für deutsche Rechtschreibung gewählt. Durch seinen fachlichen Hintergrund und die langjährige Erfahrung als Leiter des grössten Schweizer Schulbuchverlages war und ist er geradezu prädestiniert für diese Arbeit.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Can you count ten toes?
Sätze vergleichen.
Aulularia im 6. Schuljahr auf Lateinisch und Französisch verstehen.

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Die Volksschule hat die einmalige Aufgabe, die verschiedenen Sprachen und Kulturen als Reichtum wahrzunehmen und in ihrem Unterricht nutzbringend einzusetzen. Auch wenn dabei nicht unbedingt Leben gerettet werden, ergeben sich mit ELBE mannigfache Möglichkeiten zum Lernen.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Die Anfänge der Diskussion und Einführung von Schulleitungen an der Volksschule liegen kaum ein Dutzend Jahre zurück. Die Entwicklungen, welche die Rollen und Funktionen von Schulleitungen in dieser Zeitspanne erfahren haben, sind gewaltig und beeindruckend zugleich. Nahmen anfänglich die Schulleiterinnen und Schulleiter ihre Führungsaufgabe zum Teil nur zögerlich wahr, erleben wir sie heute mehrheitlich als selbstbewusste Führungspersonen, die ihre Funktion und Rolle unter Ausschöpfung der ihnen zugestandenen Kompetenzen mit ihrem Team zusammen gestalten und mit Überzeugung ausüben.

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Erstelldatum 27.05.2013
Änderungsdatum 27.05.2013
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Referat am Kongress der Pädagogischen Hochschule Bern am 19. Oktober 2005

Sind Lehrpläne taugliche Instrumente der Bildungspolitik im 21. Jahrhundert? Diese Frage kann man sich stellen angesichts der Tatsache, dass Lehrpläne nur begrenzt wirksam sind, dass Lehrmittel den Unterricht nachweislich stärker steuern als Lehrpläne und dass gegenwärtig vermehrt von Outputsteuerung durch Leistungsmessungen die Rede ist, welche die Inputsteuerung durch Lehrpläne ablösen soll. In der Schweiz sind Lehrpläne momentan in allen Kantonen ein Thema, weil das Projekt HarmoS der EDK zur Einführung von Bildungsstandards in der Volksschule zur Lehrplanänderungen führen wird, weil andere Reformprojekte (z.B. Sprachenkonzept, Basisstufe) Lehrplanüberarbeitungen verlangen und weil die Kantone der deutschen Schweiz die Entwicklung eines gemeinsamen Lehrplans vorbereiten. Schliesslich sind Lehrpläne vor allem auch eine zentrale Grundlage für die Entwicklung von Lehrmitteln.
Inwiefern Lehrpläne ein taugliches Instrument der Bildungspolitik darstellen, wird im Folgenden am Beispiel des Volksschullehrplans des Kantons Bern aufgezeigt, wobei der Kanton Bern stellvertretend für andere Kantone steht.

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Der Bund fördert im Rahmen der Initiative Public Private Partnership – Schule im Netz (PPP-SiN) ICT im Unterricht. Er subventioniert Projekte zur Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen in ICT. Grundlage dazu bildet das auf fünf Jahre befristete Bundesgesetz zur Förderung der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Schulen, das seit dem 1. August 2002 in Kraft ist. Der Bund fördert damit die pädagogische und didaktische Nutzung von ICT in den Schulen. Im Zuge der Sparmassnahmen ist der ursprünglich bewilligte Beitrag des Bundes für das Projekt PPP-SiN von 100 Millionen Franken auf 41 Millionen gekürzt worden.

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Erstelldatum 27.05.2013
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«Das Europäische Sprachenportfolio (ESP) – ein Lernbegleiter für lebenslanges Sprachenlernen

«Sprachenvielfalt, Mehrsprachigkeit, lebenslanges Sprachenlernen» ist das diesjährige Thema des «Europäischen Tages der Sprachen», welcher seit vier Jahren jeweils am 26. September gefeiert wird. Für die Schweiz hätte kein besseres Motto gefunden werden können, denn auf diesen Zeitpunkt hin wurde das Europäische Sprachenportfolio für Kinder und Jugendliche (ESP II) lanciert, welches genau diese Anliegen unterstützt. Das neue Instrument für die Altersgruppe der 11- bis 15-Jährigen dient künftig den Kindern und Jugendlichen als persönliches Dokument, mit dem sie ihre individuellen Sprachkenntnisse und ihre Erfahrungen mit andern Kulturen und Sprachen fortlaufend festhalten können. Es ermuntert sie zudem, das eigene Sprachenlernen zu überdenken, nötigenfalls zu verbessern und weiteres Lernen bewusst zu planen.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Eine märchenhafte Novelle.

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Immersive Unterrichtsformen an der Volksschule und früher Fremdsprachenunterricht: Vom Nutzen der Klarheit der Begriffe

«Immersion», «bilingualer Unterricht», «CLIL/EMILE», «Arbeitssprache» sind Begriffe, die in letzter Zeit wieder vermehrt zur Diskussion stehen, weil man um die mit ihnen verbundene Methode im Zusammenhang mit der gewünschten und geforderten Mehrsprachigkeit der Volksschulabgängerinnen und -abgänger und der Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts nicht mehr herumkommt. Man kann nicht acht Jahre lang einen traditionellen Fremdsprachenunterricht anbieten, und sei er noch so gut, wenn daneben eine mittlerweile gut erprobte und effiziente Methode zur Verfügung steht, die den Sprachenerwerbsfortschritt erheblich steigern und den Sprachenunterricht ergänzen kann.

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Erstelldatum 27.05.2013
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Mit dem Erscheinen der CD-ROM von Pipapo 3 ist das umfangreiche Lehrmittelprojekt nun abgeschlossen, ein Lehrmittel für mehrsprachige Klassen und Lerngruppen des 4. bis 6. Schuljahres. Mit Pipapo 1 lernen neu eintretende Kinder und Jugendliche mit anderen Erstsprachen die Grundlagen des Deutschen. Pipapo 2 und 3 sind für den weiterführenden Deutschunterricht in mehrsprachigen Klassen konzipiert und können sowohl für fremd- als auch für deutschsprachige Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden.

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Tertiärsprachendidaktik und Frühenglisch: Eine neue Chance für den Französischunterricht?

Französisch hat momentan in der Deutschschweiz einen sehr schweren Stand. Die Ablehnung von Französisch wird oft mit dessen Schwierigkeit begründet. Die Mühe, die Französisch den Deutschschweizern bereitet, und die daraus resultierende fehlende Motivation, sich für diese Fremdsprache zu begeistern, kann nicht ausschliesslich auf die objektive Distanz zwischen der germanischen Muttersprache und der romanischen Zielsprache zurückgeführt werden. Hier spielt sicherlich die negative Einstellung der Deutschschweizer Lernenden zur französischen Sprache und zum Schulfach Französisch eine bedeutende Rolle. Diese Unbeliebtheit scheint der Hauptgrund des mässigen Erfolges des Französischunterrichts zu sein. Die euphorischen Einstellungen zum Englischen und dessen angebliche Leichtigkeit sind dabei nicht gerade förderlich. Die fehlende Motivation zum Französischunterricht könnte unter anderem dank der Tertiärsprachendidaktik partiell behoben werden, da bald Französisch in den meisten Kantonen die zweite Fremdsprache sein wird. Es ist durchaus denkbar, dass der Englischunterricht eine positive Auswirkung auf den Erwerb des Französischen haben wird, sofern man die bereits vorhandenen Fremdsprachenlernerfahrungen und -lernprozesse sinnvoll für den Französischunterricht einsetzt.

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Die Erstklässlerin, die ihrem Stoffhund am Abend liebevoll «Pfaus gut» zuflüstert, wenn sie ihn ins Körbchen legt, kümmert sich nicht nur ums Wohl ihres Lieblings, sondern leistet auch unbewusst Spracharbeit. Sie ist daran, den Übergang vom fast ausschliesslichen Gebrauch der lokalen schweizerdeutschen Mundart zum Hochdeutschen zu bewältigen. Sie geht von der kreativen Vermutung aus, dass es bestimmt für das Dialektwort «pfuuse» ein entsprechendes Verb im Standarddeutschen geben muss, und bildet in Analogie zu «Muus» – «Maus» oder «gruuse» – «grausen» ein Wort, das der Kultursprache Deutsch eigentlich gut anstehen würde. Diese Spontanbildung ist sicher zum Teil dem Wirken des Unterrichts in der Schule zuzuschreiben, wo ja bekanntlich nach dem PISA-Weckruf konsequenter als je Standarddeutsch gesprochen wird.

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Sprachunterricht im Dienste der mehrsprachlichen Bildung: Sprachenlernen im Brennpunkt

«Die Sprache ist unsere zweite Luft. In ihr Leben wir, in ihr atmen wir von Minute zu Minute. Noch in den Träumen ist sie da. Wem die Sprache genommen wird, erstickt. Das kleine Kind wird von der Mutter genährt mit der Milch und mit der Sprache. Über das Reden, hörend und antwortend, kommen wir erst wirklich auf die Welt.» Dieses Zitat des Literaturwissenschaftlers Peter von Matt zum Thema «Die Macht der Wörter» sei an den Anfang gestellt. Kinder schaffen sich mit der Sprache ihre Welt. Sprache ermöglicht das Fassen der Wahrnehmungen in Begriffe, macht damit die Welt zugänglich und ermöglicht differenzierte Kommunikation mit anderen Menschen, was wiederum zur Interpretation der Welt beiträgt.

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Mehrsprachigkeit in einem Deutsch-Lehrmittel? «Sprachwelt Deutsch», das neue Deutsch-Lehrmittel für die Sekundarstufe 1, ist zwar ein Lehrmittel für den «gewöhnlichen» Deutschunterricht, hat aber dennoch einen deutlichen Bezug zum Thema Mehrsprachigkeit.

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